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textkonstrukte | marc fritzlerTitelseite

büro für textarchitektur, münchen_ gestartet 2001_ texte für nachhaltige zukünfte

Büro.Ethik / 01 Büroethos / 02 Arbeitsethos / 03 Solidarethos

transparente solidarität

engagement, lieferanten, umwelt und kommunikation sind die vier stichworte des büro-aktionsfeldes „solidarethos“. hier ein kleiner ausschnitt zu den standpunkten und leistungen von textkonstrukte.

Text_ Marc Fritzler
Form_

Seiten.Struktur_ ProfilEngagementLieferantenUmweltKommunikationProgrammDokumente

Profil
kodizes solidarethos

textkonstrukte | marc fritzler hat einige Selbstverpflichtungen gezeichnet und Dokumente angenommen, die die Werte des Büros präzisieren. Einen Überblick über wichtige Referenzdokumente gibt die folgende Tabelle.

Referenzdokumente — Solidarethos
ThemaDokumentAkt
Profiltextkonstrukte | büro.leitbildUnterzeichnet, 2010
ISO 26000 „Gesellschaftliche Verantwortung von Organisationen“Angenommen, 2012
Prinzipien des gesellschaftlichen Engagements von UnternehmenUnterzeichnet, 2011
Engagementtextkonstrukte | büro.leitsätze engagementUnterzeichnet, 2011
textkonstrukte | büro.richtsätze menschenrechteUnterzeichnet, 2013
textkonstrukte | büro.richtsätze mitgliedschaften und spendenUnterzeichnet, 2013
UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und MenschenrechteAngenommen, 2013
Menschenrechtsstrategien entwickeln (Leitfaden)Angenommen, 2013
Mein Unternehmen und die Menschenrechte (Leitfaden)Angenommen, 2013
Organisational Capacity Assessment Instrument (OCAI)Angenommen, 2013
Lieferantentextkonstrukte | büro.leitsätze lieferantenUnterzeichnet, 2011
Nachhaltigkeit in der Lieferkette (Leitfaden)Angenommen, 2012
Gelöbnis „Corporation 2020“Unterzeichnet, 2013
Umwelttextkonstrukte | büro.leitsätze umweltUnterzeichnet, 2011
ICC-Charta für eine langfristig tragfähige EntwicklungAngenommen, 2002
Umweltpakt BayernUnterzeichnet, 2010
Commitment der Unternehmen zum KlimaschutzUnterzeichnet, 2012
Gemeinsame Erklärung zum „München für Klimaschutz-Club“Unterzeichnet, 2011
Checklisten zum „Handbuch Biodiversitätsmanagement“ (Leitfaden)Durchgeführt, 2013
KommunikationGemeinwohl-Bilanz (Gemeinwohl-Matrix 4.0)Angenommen, 2013
G 3.1 Sustainability Reporting GuidelinesAngenommen, 2012
G 3.1 Media Sector Supplement (MSS)Angenommen, 2012
Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG) 2.0Angenommen, 2010

Anmerkung_ Details zu den unterzeichneten Kodizes siehe den Abschnitt Dokumente am Ende dieser Seite.


mitgliedschaften solidarethos

textkonstrukte | marc fritzler ist Mitglied folgender Initiativen:

  • Bündnis München für Klimaschutz / München für Klimaschutz-Club
  • Art_ Initiative der Stadt München.
  • Gründung_ 2007 (zuletzt im Februar 2011 verlängert).
  • Zweck_ Förderung des kommunalen Klimaschutzes.
  • Beitritt_ Juli 2010.
  • Status_ Mitglied (textkonstrukte | marc fritzler), kein Amt.
  • textkonstrukte @ MfK-Club | www.muenchenfuerklimaschutz.de
  • Isartalverein
    Verein zur Erhaltung der landschaftlichen Schönheiten des Isartales
  • Art_ Verein deutschen Rechts.
  • Gründung_ 1902.
  • Zweck_ Schutz des Isartales.
  • Beitritt_ Mai 2013.
  • Status_ Mitglied (Marc Fritzler), kein Amt.
  • Isartalverein | www.isartalverein.de
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (adfc)
  • Art_ Verein deutschen Rechts.
  • Gründung_ 1979.
  • Zweck_ Förderung des Fahrradverkehrs, Interessenvertretung.
  • Beitritt_ Mai 2014.
  • Status_ Mitglied (Marc Fritzler), kein Amt.
  • Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club | www.adfc.de

Engagement
engagement.management

Der freiwillige Einsatz für das Gemeinwohl ist eine Selbstverpflichtung des Büros. Im Juli 2011 hat textkonstrukte erstmals Engagement-Leitsätze formuliert. Drei Schwerpunkte sind gesetzt: Freie Information (Presse- und Informationsfreiheit, Datenschutz), Einiges Europa sowie Nachhaltige Wirtschaft; den Menschenrechten gilt ein besonderes Augenmerk. Die Mittel des Büros (bzw. von Marc Fritzler) sind die

  • Zeichnung von Selbstverpflichtungen (z. B. „Charta der Vielfalt“)
  • Mitgliedschaft in Vereinen (z. B. Verein Gemeinwohl-Ökonomie)
  • Teilnahme an Netzwerken (z. B. Netzwerk Technikfolgenabschätzung)
  • Teilnahme an Online-Umfragen (z. B. der ISO)
  • Spenden für Gemeinwohlbelange (z. B. für atmosfair)
  • Zeichnung öffentlicher Petitionen (z. B. auf change.org)

sowie der Versand von Kurznachrichten zu den Themen Nachhaltigkeit und CSR (Unternehmensverantwortung) auf twitter. Seine Mitgliedschaften, Spenden und eingegangenen Selbstverpflichtungen weist das Büro auf dieser Website aus.

Die öffentlichen Aufrufe und Petitionen, die textkonstruklte | marc fritzler mit seinem Namen gezeichnet hat (in der Regel online), sind in einer Datenbank erfasst. Von 2002 bis Ende 2013 hat das Büro 253 Anliegen unterstützt, mit stark steigender Tendenz seit 2011 (siehe dazu auch die Tabelle).

Büro-Gemeinwohlbilanz — Teilnahme an Petitionen
2002200320042005200620072008200920102011201220132002-2013
Betr. Freie Information9064322236162881
Betr. Einiges Europa004410222481340
Betr. Nachhaltigkeit34351031443668132
Unterzeichnungen gesamt1241313527591460109253

Quelle_ textkonstrukte | büro.gemeinwohlbilanz 2002-2013.
Anmerkungen_ Von 2002 mit 2009 hat das Büro nicht alles akribisch erfasst, real waren es etwas mehr Aktionen. Die Angaben schließen unterzeichnete Kodizes ein, ferner Online-Umfragen, an denen das Büro teilgenommen hat.


geschichtsbewusstsein

Der Prozess der europäischen Verständigung und Einigung ist die beste Antwort auf die jüngere Geschichte Europas. Ideell unterstützt das Büro diesen Prozess, siehe dazu auch das Büro-Leitbild.

Als eines von wenigen Medien-Büros hatte textkonstrukte im Jahr 2003 die Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft — Erinnerung, Verantwortung und Zukunft als Zustifter unterstützt, um den von den deutschen Nationalsozialisten zur Zwangsarbeit mißbrauchten Frauen und Männern — wenn auch sehr spät — eine versöhnliche Geste zu zeigen.

Mit einer Spende für die Aktion Paten für Toleranz unterstützte Marc Fritzler 2005 den Bau des Jüdischen Zentrums Jakobsplatz in München. Für den „Wald der deutschen Länder“ in Israel spendete er 2003-2005 Baumsetzlinge.

menschenrechte

Offensichtlich ist textkonstrukte das erste Medienbüro, dass sich eine schriftliche Menschenrechtspolitik gegeben hat: Die büro.richtsätze menschenrechte, seit 01. Juli 2013 in Kraft, präzisieren die büro.leitsätze engagement und sind ein Versuch, ein großes Thema auf ein Ein-Personen-Unternehmen herunterzubrechen (Marc Fritzler freut sich über konstruktive Kommentare). Menschenrechte berücksichtigt das Büro in allen Facetten seiner Arbeit und Möglichkeiten; so sind sie auch ein Krtiterium bei der Wahl von Lieferanten (siehe unten den Punkt Lieferanten).

Ein einfaches Mittel, wie sich das Büro für Menschenrechte engagieren kann, ist die Unterzeichnung von Petitionen der Reporter ohne Grenzen, des PEN und „Netzwerks für Meinungsfreiheit“ (Amnesty International) oder des FoodFirst Informations- & Aktions-Netzwerks (FIAN). Mehr als ein Drittel sämtlicher bislang gezeichnter Petitonen betreffen die Menschenrechte — von inhaftierten Autoren und Journalisten oder von ihrem Land vertriebener Kleinbauern.

Sollte das Thema Wirtschaft und Menschenrechte auf dem Lehrplan der Managerausbildung stehen? textkonstrukte | marc fritzler meint: Ja! Deshalb hat das Büro — als erstes und offensichtlich einziges Unternehmen aus Deutschland — den Offenen Brief des Global Compact-Sekretariats 2013 unterzeichnet, der diese Forderung stellt (siehe PDF).

mitgliedschaften

Bestehende Mitgliedschaften des Büros (bzw. von Marc Fritzler) sind auf dieser Website, dem büro.buch, ausgewiesen (siehe auch oben). Ämter übt Marc Fritzler in keiner Organisation aus; ehrenamtlich engagiert er sich besonders im Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland (VGSD), seit November 2013 betreut er den twitter-Kanals des VGSD. Im Oktober 2013 hat textkonstrukte Richtsätze für seine Mitgliedschaften formuliert.

spenden

textkonstrukte | marc fritzler spendet zugunsten der Förderung von Presse- und Informationsfreiheit sowie der Nachhaltigkeit. Von 2002 bis Ende 2013 beliefen sich die Ausgaben für Spenden (inklusive Mitgliedschaften) auf 6.900 Euro, jährlich wares es durchschnittlich 575 Euro — deutlich mehr als der Durchschnitt, wie der Spenden-Check zeigt. Im Oktober 2013 hat textkonstrukte Richtsätze für seine Spenden verfasst und eine Höchstgrenze bestimmt.

Büro-Gemeinwohlbilanz — Ausgaben für Spenden und Mitgliedschaften
2002200320042005200620072008200920102011201220132002-2013
Ausgaben (in €)6801.2119898174384384434343844343822496.899

Quelle_ textkonstrukte | büro.gemeinwohlbilanz 2002-2013. Anmerkung_ Ohne Bar- und Sachspenden.


Lieferanten
lieferanten.management

Beim Kauf von Büromaterialien und -ausstattung achtet das Büro auf die Qualität und Kosten, auf Sozial- und Öko-Aspekte sowie Reputation der Unternehmen, so heißt es in den textkonstrukte | büro.leitsätzen lieferanten, die für Ein-Personen-Medienunternehmen ein Novum sein dürften.

Die meisten Lieferanten haben ihren Sitz in Süddeutschland (z. B. memo, Lieferant seit Bürogründung). Bestellvorgänge bündelt das Büro, um Transporte zu reduzieren. Die Zahl seiner Lieferanten hat textkonstrukte im Laufe der Jahre deutlich reduziert, um das Lieferanten-Monitoring übersichtlicher zu machen.

fairer handel

... hat einen guten Geschmack: Das Büro schenkt gerecht gehandelten Bio-Kaffee in seine Tassen (heiß aufgebrüht, nicht aus Alu-Pads). Angebaut wird der Kaffee vorwiegend in Mexiko, memo liefert ihn uns ins Büro. Gelegentlich schmücken auch Blumen aus fairem Handel das Büro.

regionalität

Das Büro textkonstrukte versucht, einen möglichst hohen Teil der mit dem Einkauf verbundenen Wertschöpfung in seinem regionalen Umfeld zu belassen. Das hat wenig mit Regionalpatriotismus zu tun als vielmehr mit dem leichteren Monitoring der betroffenen Unternehmen. Die Region des Büros ist Oberbayern — gemäß der „Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik“ (NUTS) von eurostat ist dies die Region DE21.

Umwelt
umwelt.management

Seit der Gründung von textkonstrukte 2001 ist das Umweltbewusstsein Teil der Bürophilosophie. Das Ergebnis unserer Effizienzmaßnahmen ist ein sehr geringer Energie- und Ressourcenbedarf. Die im Juli 2011 veröffentlichten textkonstrukte | büro.leitsätze umwelt sind ein Novum für Textbüros; eine Selbstverpflichtung ist, den direkten und indirekten Ressourcenbedarf („ökologischer Fußabdruck“) auf das für die Arbeit unverzichtbare Maß zu beschränken.

Ein Ausschnitt aus dem Büro-Umweltmanagement:

  • Energiebedarf_ Der Strom- und Wärmebedarf ist auf das unabdingbare Maß reduziert, seit April 2011 bezieht das Büro Öko-Strom.
  • Papierbedarf_ Seinen gesamten Papierverbrauch konnte das Büro von 2002 bis 2013 mehr als halbieren (2002: ca. 420 kg, 2013: ca. 180 kg). Bis 2015 soll der Bedarf auf 60 Kilogramm sinken. textkonstrukte nutzt seit jeher Recyclingpapiere.
  • Transportbedarf_ Marc Fritzler fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Bahn, sein Fuhrpark besteht einzig aus einem Fahrrad.

Als erstes Redaktionsbüro ist textkonstrukte | marc fritzler dem Umweltpakt Bayern beigetreten (Juni 2010). Das Büro will mit seiner Teilnahme ein Zeichen setzen, dass auch kleine Unternehmen aus der Medienbranche im betrieblichen Umweltschutz etwas leisten können.

Für „erfolgreiches Engagement“ erhielt textkonstrukte beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ 2011 des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B. A. U. M.) eine „Anerkennung“, bei der erneuten Teilnahme 2014 eine „Auszeichnung“ (siehe Urkunden).

umwelt.indikatoren

Indikatoren und Kennzahlen helfen, den Stand der Umweltleistungen des Büros zu ermitteln. textkonstrukte | marc fritzler greift die sechs Kernindikatoren auf, die die Öko-Audit-Verordnung (EMAS III) der EU für die Umweltberichterstattung vorsieht. Ferner hat das Büro einen Indikator für Öko-Management formuliert.

  • Indikator Energieeffizienz
  • Büro-Kennzahl: direkter Strombedarf in kWh/a
  • Büro-Ziel: dauerhaft unter 750 kWh/a
  • Büro-Stand: seit 2012 erfüllt
  • Indikator Materialeffizienz
  • Büro-Kennzahl: direkter Gesamtpapierbedarf in kg/a
  • Büro-Ziel: dauerhaft unter 60 kg/a (2015 ff.)
  • Büro-Stand: zirka 180 kg/a (2013)
  • Indikator Abfallaufkommen
  • Büro-Kennzahl: werkstoffliche Recycling-Andienungsquote
  • Büro-Ziel: dauerhaft nahe 100 %/a
  • Büro-Stand: seit 2002 erfüllt
  • Indikator Wasserbedarf
  • Büro-Kennzahl: direkter Wasserbedarf in l/a
  • Büro-Ziel: dauerhaft unter 6.000 l/a
  • Büro-Stand: seit 2002 erfüllt
  • Indikator Biodiversität
  • Büro-Kennzahl: direkter Flächenverbrauch in m² bebauter Fläche
  • Büro-Ziel: dauerhaft unter 25 m² genutzte Bürofläche (gesamt)
  • Büro-Stand: seit 2002 erfüllt
  • Indikator Emissionen
  • Büro-Kennzahl: direkte Strom-CO2-Emissionen in kg/a
  • Büro-Ziel: 0 kg CO2/a (2012 ff.)
  • Büro-Stand: seit 2012 erfüllt
  • Indikator Umweltmanagement
  • Büro-Kennzahl: umgesetzte Maßnahmen des Umweltprogramms
  • Büro-Ziel: alle geplanten jährlichen Maßnahmen (100 %) umsetzen
  • Büro-Stand: 100 % (2013)

Das Büro beschränkt sich auf absolute Kennzahlen im Umweltmanagement. Es wäre theoretisch möglich, relative Kennzahlen zu bilden, den Bedarf an Strom oder Papier je produzierten Text zu messen. Der bürokratische Aufwand wäre jedoch unverantwortlich, die Aussagekraft solcher Kennzahlen zudem gering.

energie

Zum betrieblichen Klimaschutz hat sich das Büro auch mit der Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zum München für Klimaschutz-Club“ im Februar 2011 sowie des „Commitments der Unternehmen zum Klimaschutz“ (Initiative Wirtschaft pro Klima) im Februar 2012 bekannt. Seit April 2011 bezieht das Büro Öko-Strom (Stadtwerke München, naturstrom AG). Die aus dem Heizenergiebedarf (Erdgas) resultierenden Emissionen kompensiert das Büro seit 2012 durch Zertifikate von atmosfair. Das inzwischen florierende Geschäft mit der Kompensation sieht Marc Fritzler dennoch kritisch: Oberste Priorität hat für ihn die Energieeinsparung.

Büro-Ökobilanz (Auszug) — Strombedarf
20022003200420052006200720082009201020112012
Strombedarf (kWh)680753896874825891883867792758755
CO2 spezifisch (kg/kWh)[1][1]0,5610,3750,3710,4560,4360,4430,437[2]0
CO2 gesamt (kg)[1][1]5033283064063853843461000

Quelle_ Jahresrechnungen der Stadtwerke München (SWM), eigene Berechnungen (Öko-Bilanz von textkonstrukte). Anmerkungen_ [1] Daten lassen sich nicht ausweisen, da die Stromkennzeichnung gemäß Energiewirtschaftsgesetz erst seit 2004 greift. [2] Im ersten Quartal 2011 wurde ein Strommix bezogen, ab April Ökostrom.


papierbedarf

Seinen gesamten Papierverbrauch konnte das Büro von 2002 bis 2013 mehr als halbieren (2002: ca. 420 kg, 2013: ca. 180 kg); bis Ende 2015 soll der Bedarf auf 60 Kilogramm sinken (Tageszeitung als E-Paper statt gedruckt). textkonstrukte

  • druckt inzwischen nahezu ausschließlich elektronisch (PDF), der Bedarf an Bürodruck(recycling)papieren ist inzwischen verschwindend;
  • bezieht keine gedruckten Broschüren mehr von Institutionen (stattdessen Download der PDF-Versionen bzw. E-Mails);
  • hat seine Abonnements und den Kauf gedruckter Bücher auf das unverzichtbare Maß reduziert;
  • ließ sich aus den Verteilern von Versandkatalogen (Cairo, Topdeq etc.) streichen.

Weil das Gros der früher bezogenen gedruckten Informationsmaterialien von Institutionen stammte, die aus Steuermitteln finanziert werden, ist der Verzicht auf Druckexemplare auch ein Beitrag, die Etats der öffentlichen Hand zu schonen. Ein Beispiel: Allein um 150 Euro Kosten für Druck und Versand entlastet das Büro die Stadtkasse Münchens, weil es die „Rathaus-Umschau“ (RU), den werktäglichen Pressedienst der Landeshauptstadt München, als PDF erhält.

Ein Bekennerschreiben des Büros veröffentlichte 2010 die Initiative Pro Recylingpapier (IPR): Darin erklärte textkonstrukte, seit Gründung im Jahr 2001 ausschließlich Büropapiere aus Altpapier zu nutzen. In der IPR-Kampagne werben kleine wie große Betriebe für den Einsatz von Recyclingpapier. Im „Internationalen Jahr der Wälder“ (2011) beteiligte sich das Büro am Aufruf „Jetzt umstellen“.

Kommunikation
berichterstattung

Über sein gesellschaftliches, ökologisches und sonstiges Engagement berichtet das Büro hier in diesem büro.buch (Kapitel Büro.Ethik). textkonstrukte plant einen Nachhaltigkeitsbericht nach der Gemeinwohl-Matrix (der Erscheinungstermin ist noch offen).

csr-portale und social media

In CSR-Portalen wie „Wirtschaft weiß-blau“ und „Business & Biodiversity“ steltl das Büro Profile, Stellungnahmen und Leistungsbeschreibungen ein.

Auf twitter informiert das Büro transparent über sein Engagement sowie Nachhaltigkeit — im Sinne der Informationsökologie nicht inflationär. Via XING vernetzt sich Marc Fritzler mit Kunden und Freunden des Büros sowie Menschen, die sich für Nachhaltigkeit / CSR interessieren. Im facebook oder auf LinkedIn ist textkonstrukte nicht zu finden

interessensgruppen

Wer sind die Gruppen, die (potentielle) Interessen an das Büro stellen könn(t)en, im schlechten Deutsch Stakeholder genannt?

  • Hohe Relevanz haben die Kunden (einschließlich Leser), Vereine und Netzwerke (denen das Büro angehört oder deren Kodizes es gezeichnet hat) sowie Familie und Freunde (Balance von Berufs- und Privatleben).
  • Mittlere Relevanz haben die vom Büro beauftragten Unternehmen, als da wären Banken und Versicherungen, Lieferanten und Dienstleister, ferner freischaffende Kollegen sowie CSR-Experten.
  • Geringe Relevanz für das Büro haben Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftler, Behörden und Politiker, denn sie interessieren sich bislang kaum für das Engagement von Kleinstunternehmen.

Wie kommuniziert textkonstrukte | marc fritzler mit seinen Interessensgruppen? Neben den persönlichen Kontakten ist das wichtigste Kommunikationsmittel das büro.buch (Website) und der büro.brief (eingebaut in die Website); die Ansprache und Einladung zur Kommentierung via twitter ist ein weiterer Kanal.

website

Dieses büro.buch ist nachhaltig produziert: Das Büro beachtet die Standards des World Wide Web Consortiums (W3C) für barrierefreie Websites und achtet auf einen kleinen ökologischen Fußabdruck (siehe Umwelthinweise im Impressum). Im April 2014 hat das Büro für seine Website erstmals den „BITV-Selbsttest“ des BIK Projekts durchgeführt; Grundlage dafür ist die „Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung“ (BITV).


Programm 2011–2015 — Solidarethos
Thema / MaßnahmeUmsetzungStand
Profil
Referenzdokumente erfassen2013erfüllt
ISO 26000 umsetzen2015läuft
Engagement
Büro-Leitsätze Engagement formulieren2011erfüllt
Vereinsmitgliedschaften konzentrieren2011erfüllt
Bilanz / Datenbank Petitionen 2001 ff. erstellen2011erfüllt
Bilanz / Datenbank Spenden 2001 ff. erstellen2011erfüllt
Jahresspende Naturschutzprojekt2011 ff.erfüllt
Jahresspende Klimaschutzprojekt2012 ff.erfüllt
Jahresspende Open Source Software-Projekt2012 ff.erfüllt
Menschenrechtsengagement-Selbstchecks erstmals durchführen (OCAI)2013erfüllt
Büro-Richtsätze Menschenrechte formulieren2013erfüllt
Büro-Richtsätze Mitgliedschaften formulieren2013erfüllt
Büro-Richtsätze Spenden formulieren2013erfüllt
Engagementindikatoren (KPI) identifizieren2014läuft
Petitionen zeichnenlaufendläuft
Lieferanten
Büro-Leitsätze Lieferanten formulieren2011erfüllt
Bilanz / Datenbank Lieferanten 2001 ff. erstellen2011erfüllt
Lieferantenanalyse Palmöl erstellen2011erfüllt
Mobilfunk-Provider wechseln (zu M-net)2011erfüllt
Mobil-Fairphone mit OS Ubuntu kaufen2014verlegt (2015)
Lieferantenindikatoren (KPI) identifizieren2014läuft
Lieferanten-Checks durchführenlaufendläuft
Lieferanten-Zahl reduzierenlaufendläuft
Transporte (Bestellungen) bündelnlaufendläuft
Umwelt
Büro-Leitsätze Umwelt formulieren2011erfüllt
Umweltindikatoren (KPI) identifizieren2011erfüllt
Umweltprogramm formulieren2011erfüllt
Öko-Grobbilanz erstellen2012erfüllt
Öko-Selbstchecks erstmals durchführen2012erfüllt
Umwelt — Energieeffizienz
CO2-Grobbilanz erstellen2011erfüllt
Stromtarif auf Öko-Strom umstellen2011erfüllt
„Commitment der Unternehmen zum Klimaschutz“ zeichnen2012erfüllt
Strombedarf senken auf unter 800 kWh/a2012 ff.erfüllt
Büro-Buch komprimiert ausliefern (Energieeinsparung)2014erfüllt
Öffentliche Verkehrsmittel / Fahrrad nutzenlaufenderfüllt
Umwelt — Materialeffizienz
Abfallaufkommen erstmals grob erfassen2011erfüllt
Ausdrucke von Papier auf PDF umstellen2011 ff.erfüllt
Versandkataloge abbestellen (Cairo, Topdeq etc.)2013erfüllt
Biodiversität-Selbstcheck (GoodCompany) erstmals durchführen2013erfüllt
Nachwachsende Rohstoffe für Büroeinrichtung wählen (Holz, Textil)2013erfüllt
Papierbedarf (gesamt) reduzieren auf unter 60 kg/a2015 ff.läuft
Süddeutsche Zeitung-Abo auf E-Paper umstellen2015 ff.läuft
IT-Geräte reduzieren sowie länger nutzenlaufendläuft
Wasserbedarf unter 6.000 l/a haltenlaufenderfüllt
Bürofläche (gesamt) unter 25 m² haltenlaufenderfüllt
Umwelt — Emissionen
Lärm-Immissionen messen2011erfüllt
Elektromagnetische Strahlung messen2011erfüllt
CO2-Emissionen Webhosting auf 0 kg CO2/a senken2011 ff.erfüllt
CO2-Emissionen Bürostrom auf 0 kg CO2/a senken2012 ff.erfüllt
CO2-Emissionen für Heizung kompensieren (atmosfair)2012 ff.erfüllt
CO2-Emissionen für Briefverkehr kompensieren (Evers ReForest)2013 ff.erfüllt
Umwelt— Informationsökologie
Dokumenten-Downloaddubletten vermeidenlaufendläuft
E-Mail-Aufkommen rationalisierenlaufendläuft
SMS / RSS / Tweets etc. rationalisierenlaufendläuft
Nachhaltigkeitsanalyse für Websites entwickeln2014läuft
Kommunikation
Interessensgruppen (Stakeholder) identifizieren2011erfüllt
Visuelle Kommunikation / Print-/Web-CD vereinheitlichen2012erfüllt
Visuelle Kommunikation / CD-Manual erstellen2012verlegt (2014)
Büro-Leitsätze Kommunikation formulieren2012verlegt (2013)
Online-Datenvolumen erfassen2013 ff.erfüllt
Kommunikationsindikatoren (KPI) identifizieren2014läuft
BITV-Selbstbewertung für Büro-Buch erstmals durchführen2014erfüllt
Büro-Buch barrierefrei gestalten (nach WCAG)2014läuft
Büro-Buch monatlich upgradenlaufendläuft
Büro-Brief 2monatlich veröffentlichenlaufendläuft
XING-Profil und Kontakte pflegenlaufendläuft
CSR-Infos via twitter kommunizierenlaufendläuft
CSR-Profil auf Wirtschaft weiß-blau pflegenlaufendläuft

Anmerkung_ Quantitative Zielangaben beziehen sich auch auf die Folgejahre (sind also ab Zieljahr ff. einzuhalten).


Büro-Leitbild
Dok.Titeltextkonstrukte | büro.leitbild
Dok.VerfasserMarc Fritzler
Dok.Datum2013-10-15 [Version 2.0]
Dok.GeltungVersion 1.0 zum 01. Juli 2011 in Kraft gesetzt.
Dok.Wortlauttextkonstrukte | büro.leitbild
Büro-Leitsätze Engagement
Dok.Titeltextkonstrukte | büro.leitsätze engagement
Dok.VerfasserMarc Fritzler
Dok.Datum2013-10-15 [Version 1.3]
Dok.GeltungVersion 1.0 zum 01. Juli 2011 in Kraft gesetzt.
Dok.Wortlautbüro.leitsätze engagement
Büro-Richtsätze Menschenrechte
Dok.Titeltextkonstrukte | büro.richtsätze menschenrechte
Dok.VerfasserMarc Fritzler
Dok.Datum2013-10-15 [Version 1.1]
Dok.GeltungVersion 1.0 zum 01. Juli 2013 in Kraft gesetzt.
Dok.Wortlautbüro.richtsätze menschenrechte
Büro-Richtsätze Mitgliedschaften und Spenden
Dok.Titeltextkonstrukte | büro.richtsätze mitgliedschaften und spenden
Dok.VerfasserMarc Fritzler
Dok.Datum2013-10-15 [Version 1.0]
Dok.GeltungVersion 1.0 zum 15. Oktober 2013 in Kraft gesetzt.
Dok.Wortlautbüro.richtsätze mitgliedschaften und spenden
Prinzipien des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen
Dok.TitelVerantwortung. Gemeinsam. Gestalten. Prinzipien des gesellschaftlichen
Engagements von Unternehmen.
Dok.VerfasserUnternehmen für die Region (Bertelsmann Stiftung)
Dok.Datum04. Februar 2009
Dok.Geltungtextkonstrukte | marc fritzler unterzeichnete im Juni 2011.
Dok.WortlautBüro.Dokumente — Prinzipien [PDF, 100 KB]
Büro-Leitsätze Lieferanten
Dok.Titeltextkonstrukte | büro.leitsätze lieferanten
Dok.VerfasserMarc Fritzler
Dok.Datum2013-10-15 [Version 1.3]
Dok.GeltungVersion 1.0 zum 01. Juli 2011 in Kraft gesetzt.
Dok.Wortlautbüro.leitsätze lieferanten
Büro-Leitsätze Umwelt
Dok.Titeltextkonstrukte | büro.leitsätze umwelt
Dok.VerfasserMarc Fritzler
Dok.Datum2013-10-15 [Version 1.3]
Dok.GeltungVersion 1.0 zum 01. Juli 2011 in Kraft gesetzt.
Dok.Wortlautbüro.leitsätze umwelt
Commitment der Unternehmen zum Klimaschutz
Dok.TitelCommitment der Unternehmen zum Klimaschutz — Wirtschaft pro Klima
Dok.VerfasserBundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management.
Dok.DatumFebruar 2012.
Dok.Geltungtextkonstrukte | marc fritzler unterzeichnete im Februar 2012.
Dok.WortlautBüro.Dokumente — Commitment Klima [PDF, 98 KB]
Erklärung zum „München für Klimaschutz-Club“
Dok.TitelGemeinsame Erklärung zum „München für Klimaschutz-Club“
Dok.VerfasserLandeshauptstadt München — Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU)
Dok.DatumFebruar 2011
Dok.Geltungtextkonstrukte | marc fritzler unterzeichnete im Februar 2011.
Dok.WortlautBüro.Dokumente — München Klima [PDF, 67 KB]

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Seiten.Kontexte
Meta.Daten
  • Titel_ Transparente Solidarität
  • Autor_ Marc Fritzler
  • Version_ 2014-11-02
  • U. R. I. _ textkonstrukte.de/buerobuch/seite_05_03.html
Seiten.Funktionen