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büro für textarchitektur, münchen_ gestartet 2001_ texte für nachhaltige zukünfte

Büro.Briefe / #01 / #02 / #03 / #04 / #05 / #06 / #07 / #08 / #09 / #10 / #11

büro.brief #01

stichworte zu dieser ausgabe_ elektro.buch +++ rechtschreibung +++ impressumsangaben +++ datenschutz +++ umweltmanagement.

Text_ Marc Fritzler
Form_

Update_ Mit der Ausgabe 03_2012 haben wir das elektro.buch in büro.buch, die elektro.briefe in büro.briefe umbenannt. Die internen Links auf dieser Seite sind entsprechend aktualisiert.

Büro.Arbeiten
eine gute sache

Passenderweise am Tag der Arbeit hat der Münchner Textarchitekt Marc Fritzler textkonstrukte | elektro.buch veröffentlicht. Es will die Vorzüge des gedruckten Buches mit denen des elektronisch publizierten verbinden — hier ist es möglich, ein Buch im Web mit nur einer Klickposition durchzublättern! Statt Web 2.0-Ballast setzt es auf Konzept, Inhalt, Text und Typographie. Als Thema bedient es sich des — in drei Sektionen geteilten — textkonstrukte | büros für textarchitektur, das auf Europapolitik und Unternehmensethik spezialisiert ist, handwerklich Texte sowie Konzepte für Web- und Printprodukte erstellt. Ein exklusives Portrait des Konstrukteurs sowie ein „Ethik-Vademekum“, das für Unternehmen dieser Größe und Branche vermutlich einmalig ist, gehören zum Inhalt. Machen Sie sich selbst ein Bild!

eine schlechte sache

Eine neue Erfahrung haben wir kürzlich mit einem öffentlichen Auftraggeber machen müssen. Für diesen hatten wir für ein Projekt ein großes Paket Bild- und Textdateien recherchiert und erstellt. Nun hat dieser Empfänger die Dateien, an denen eigene wie Rechte Dritter hingen, ungefragt außer Haus weitergereicht (nein, nicht an die Grafik), ohne dass dies vertraglich abgedeckt gewesen wäre. Wir wiesen auf die technischen und rechtlichen Aspekte hin, wohl zu deutlich: Ergebnis dieses Stücks war, dass wir die Rechte Dritter schützen konnten, wir selbst jedoch zwei Aufträge verloren — selbstredend hat das alles nichts miteinander zu tun, versteht sich. Da schätzen wir die fachliche Kompetenz von Medienbetrieben, die sich mit der IT-Materie auskennen — und bei denen das Verantwortungsbewusstsein vorhanden ist.

wir schreiben schweizerisch

In den Eigenpublikationen von textkonstrukte — unserem elektro.buch und den elektro.briefen — wollen wir künftig die Vorschläge der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK) umsetzen; unser hauseigener Lektor ist dabei, sie zu pauken. Die SOK hat aus unserer Sicht sinnvolle Empfehlungen für das rechtschreibende Chaos erarbeitet. Zum SOK-Beitritt eingeladen sind auch deutsche Sprachinteressierte nördlich von Basel, jüngst haben wir die Einladung angenommen — der deutsch-schweizerischen Verständigung möge es zudem dienen. Unsere Empfehlung: Schauen Sie mal rein, was die Schweizer vorschlagen, eine Suchmaske hilft!

seit jahren überholt

Dieser Hinweis findet sich noch in unzähligen Impressen von Websites: der Bezug auf den Mediendienste-Staatsvertrag (MDStV) bei der Angabe der inhaltlich verantwortlichen Person. Kein ruhmreiches Blatt ist dies für Medienbetriebe, denn bereits seit 2007 regelt der „Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien“ (RStV) das Kleingedruckte für die Impressen elektronischer Medien; die aktuelle Version ist im April 2010 in Kraft getreten. Wie sich ein Impressum inhaltlich interessanter formulieren lässt, das meinen wir in unserem elektro.buch zu zeigen.

Büro.Kopf
sicher ist teuer

Unangenehme Post liegt inzwischen jährlich Ende April im Briefkasten: der Beitragsbescheid unserer (freiwilligen) Berufsunfallversicherung; als freiberuflicher Autor sind wir bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) versichert, um mögliche Unfälle auf dem Weg zu Auftraggebern abzusichern. Doch wie lange noch? Von 2006 bis 2009 (der jüngste Bescheid) sind die Beiträge für unsereins um 40 Prozent gestiegen, freiberufliche Fotografen und Grafiker hat es noch härter getroffen. Hintergrund der massiven Erhöhungen ist die Reform der gesetzlichen Berufsunfallversicherung, pikanterweise angestoßen von den einstigen Sozialministern Müntefering und Scholz: Nicht nur die Zahl der Berufsgenossenschaften (BG) soll sich reduzieren (sinnvoll), auch die Altlasten wurden neu sortiert. Weil die Arbeitgeber etwa von Bergbau- und Chemiearbeitern früher zu wenig in die Kasse gelegt haben, haben die BG die Zahlungen an die Unfallopfer neu austariert. Kurz: Manche Industriezweige haben gespart, freiberuflich Medienschaffende zahlen heute mit deutlich höheren Beiträgen dafür!

Büro.Ethik
(mit) erfolgreich bei verfassungsklage

Die Politik in die Schranken verwiesen haben erneut die Richter des Bundesverfassungsgerichts mit ihrer Entscheidung vom März 2010, wonach die wesentlichen gesetzlichen Bestimmungen zur Vorratsdatenspeicherung vom Dezember 2007 verfassungswidrig und nichtig sind. Dies ist auch ein Erfolg der über 34.000 Bürgerinnen und Bürger, die dem Berliner Rechtsanwalt Meinhard Starostik die persönliche Vollmacht zur Sammel-Verfassungsbeschwerde erteilt hatten. Einer dieser 34.000: textkonstrukte-Konstrukteur Marc Fritzler.

Die Materie bleibt auf der Agenda, zumal die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung weiterhin in Kraft ist (siehe die externe Meldung unten). Unser Wunsch: Bevor neue Sicherheitsgesetze in Umlauf gehen, sollten die Bundesbehörden die eklatanten IT-Sicherheitsmängel in den eigenen Reihen schließen. Da verschwinden im größeren Umfang Datenträger, ohne dass es jemanden ernsthaft interessiert, da sind manche Bedienstete von den rechtlichen IT-Anforderungen überfordert — es gäbe viel zu tun, der Sicherheit von Bürgern und Unternehmen wäre damit sehr gedient. Zur Lektüre empfehlen wir die entsprechenden Bundestags-Drucksachen.

sauberer quickie

Es soll Medienschaffende geben, die für die alltägliche Suche im Netz ihre Stichwörter beim Platzhirschen Google eingeben. Der große Hirsch bedankt sich, indem er nahezu im Wochentakt neue Informationen über seine Nutzer abgrast. Alternativen gibt es, selbst gute: Ixquick heißt die, textkonstrukte nutzt diese europäische Meta-Suchmaschine seit 2006 — mit nicht weniger treffenden Informationen als vormals beim großen Hirschen. Was bei dieser, bei uns intern „Quickie“ getauften Suchmaschine heraussticht: Sie ist die einzige mit einer profillierten Datenschutzpolitik, im Juli 2008 erhielt Ixquick das erste „Europäische Datenschutz-Gütesiegel“. Der Quickiemat speichert unter anderem keine IP-Adressen, seit Januar 2010 ist auch die anonyme Suche via Proxy-Server möglich. Stellt sich die Frage: Googlen Sie noch, oder quicken Sie schon?

gleiches mit weniger

Rückläufige Zahlen schätzen wir nicht immer, beim Energieverbrauch hingegen schon: Die Kohlendioxid-Emissionen unseres betrieblichen Stromverbrauchs lagen im soeben abgelaufenen Abrechnungsjahr 2009/2010 bei 367 Kilogramm, sieben Prozent weniger als im Jahr zuvor; unseren Stromverbrauch konnten wir um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf nur noch 842 Kilowattstunden reduzieren. Die überproportional gesunkenen CO2-Emissionen sind mit dem höheren Anteil von regenerativ erzeugtem Strom zu erklären (Anteil laut Angabe unseres kommunalen Lieferanten: 25% in 2009/2010). Der geringe, in den letzten Jahren kontinuierlich rückläufige Verbrauch ist Ergebnis von vielen kleinen und größeren Einsparmaßnahmen.

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Seiten.Kontexte
Meta.Daten
  • Titel_ büro.brief #01
  • Autor_ Marc Fritzler
  • Version_ 2010-05-05
  • U. R. I. _ textkonstrukte.de/buerobuch/seite_06_01.html
Seiten.Funktionen