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textkonstrukte | marc fritzlerTitelseite

büro für textarchitektur, münchen_ gestartet 2001_ texte für nachhaltige zukünfte

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büro.brief #09

stichworte zur ausgabe_ wirtschaftsrat beigetreten +++ g4-leitlinien begutachtet +++ portfolio-katalog geplant +++ roten faden gefunden +++ kontakte xingen +++ ehrenamtlich twittern +++ moorland betreten.

Text_ Marc Fritzler
Form_

Büro.Profil
umweltstiftung_ wirtschaftsrat beigetreten

Seit Januar 2014 ist textkonstrukte | marc fritzler Mitglied im Wirtschaftsrat der Deutschen Umweltstiftung. Der Rat vereint derzeit rund 100 vornehmlich kleinere, nachhaltig ausgerichtete Unternehmen und ist ein ordentliches Gremium der 1982 gegründeten Stiftung. Auf dem zweiten „Deutschen Nachhaltigkeitsforum“ im April 2014 in Berlin wollen die Unternehmer eine Charta mit Forderungen an die Politik formulieren.


Büro.Arbeiten
g4-leitlinien_ übersetzung begutachtet

Angewachsen auf stolze 370 Seiten ist die jüngste, vierte Version der Leitlinien zur Nachhaltigkeitsberichterstattung der Global Reporting Initiative (GRI) — kurz: G4. Im November 2013 ist die deutsche Übersetzung der beiden Teile der Leitlinien erschienen (Teil 1: Grundsätze, Teil 2: Umsetzung); den „Peer Review Chair“ für die Begutachtung der Übersetzung hatte Thomas Melde von akzente kommunikation und Beratung, München. Marc Fritzler hatte akzente fachlich beim Gutachten zum zweiten Teil der G4-Leitlinien unterstützt.

online-berichte_ nachhaltig produzieren

Online-Versionen eines Nachhaltigkeitsberichtes gehören zum guten Bild in der Berichterstattung, zumal sie in der Kommunikation mit den Interessensgruppen deutliche Vorteile haben (wenn auch oft nicht oder falsch genutzt). Über kurz oder lang dürften elektronische Berichte die gedruckten ablösen. Welche Kriterien sollte ein Online-Bericht erfüllen? Achim Halfmann (CSR Magazin) hat diese Frage auf XING gestellt, Marc Fritzler hat dazu ein paar Anmerkungen: Die nachhaltige Produktion von Online-Berichten haben Unternehmen, Agenturen und Designer noch nicht auf dem Radarschirm — nicht einmal die Global Reporting Initiative.

portfolio_ katalog geplant

Texte und Konzepte vorwiegend zum Thema Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit bietet das Büro textkonstrukte | marc fritzler. Das dazu eine recht ansehnliche Breite an diversen (Dienst-)Leistungen gehört, mag nicht immer sofort ersichtlich sein. Deshalb soll in Kürze erstmals ein „Dienstleistungskatalog“ des Büros erscheinen, der das ganze Spektrum etwas ausführlicher darstellt — von Berichtstext über Materialrecherche bis Website-Konzeption. „Vorbestellungen“ des Katalogs nimmt der Bürokopf gerne entgegen.

leistungsschutzrecht_ verzicht erklärt

Seit August 2013 gilt das Leistungsschutzrecht (LSR) für Presseverleger. Derzeit rangeln mehrere Organisationen, das LSR für Presseverleger wahrzunehmen. So auch die Verwertungsgesellschaft Wort: Sie hat im November 2013 beschlossen, die Wahrnehmungsverträge mit Urhebern um einen entsprechenden Passus zu ergänzen. Marc Fritzler hat dieser Ergänzung seines Vertrags widersprochen, um konsequent zu bleiben: 2013 hatte er sich gegen das LSR ausgesprochen, weil es ein untaugliches Instrument ist, in digitalen Zeiten die Urheberrechte zu wahren. textkonstrukte unterstützt die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL).

zahlungsverkehr_ sepa abgehakt

Für die Umstellung auf das EU-weite Überweisungs- und Lastschriftverfahren SEPA (Single European Payments Area) haben Unternehmen jetzt bis 01. August 2014 Zeit, so ein Beschluss der EU-Institutionen; ursprünglich sollte es der 01. Februar sein. Das Büro textkonstrukte hatte sich früh vorbereitet (Compliance) und begleicht seine Eingangsrechnungen bereits seit Oktober 2013 nur noch im SEPA-Format, technisch ausgeführt durch die EthikBank, bei der das Büro sein Geschäftskonto unterhält.

zahlungsmoral_ nullpunkt erreicht

Gerne wünscht sich das Büro, dass alle seine Ausgangsrechnungen fristgerecht beglichen werden, was in der Regel der Fall ist. Doch wie sieht es mit der eigenen Zahlungsmoral aus? Rückwirkend bis 2002 hat textkonstrukte | marc fritzler alle Eingangsrechnungen und erste Zahlungserinnerungen statistisch erfasst. Ergebnis: Rutschten in den ersten Jahren (2002-2006) Rechnungen in den Papierstapeln nach unten und aus dem Blick, gibt es bereits seit 2007 keine Zahlungserinnerung — alle Eingangsrechnungen wurden fristgerecht beglichen (Tabelle siehe Link). Der KPI (Schlüsselindikator) für das Büro-Controlling lautet: Null Zahlungserinnerungen per annum. Eine wöchentliche Buchhaltung und gute Organisationsmittel haben zum Ziel geführt.

organisationsmittel_ roten faden gefunden

Erst zur Jahreswende hat das Büro einen passenden roten Faden gefunden — für seine Jahreskalender: Der Kleinbetrieb Roterfaden in Saarbrücken produziert in solider saarländischer Handarbeit Taschenbegleiter, in die sich der dazu passende und ansprechende Kalender 2014 einlegen lässt — diesen Fundort nennt das Büro gerne weiteren Freunden bewährter analoger Arbeitsmittel. Der Fadenbegleiter ergänzt sehr gut die von textkonstrukte seit Jahren genutzten Atoma-Notizhefte (Vertrieb: Manufactum). Dazu passend: Gutes Schreibwerkzeug für die Kopfarbeit bezieht das Büro im kleinen Online-Shop von R. S. V. P.  in Berlin, damit wären die drei wichtigsten Lieferanten genannt (selbstredend provisionsfrei).


Büro.Kopf
kommunikation_ kontakte xingen

Nach längerer Vakanz hat Marc Fritzler seinen XING-Account im November 2013 aktiv in Betrieb genommen. Neben der Website (inkl. büro.brief) für Informationen über das Büro und dem twitter-Kanal für Informationen über Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung ergänzt XING als dritte (und letzte) Schiene das Online-Kommunikationsangebot. Im Sinn größtmöglicher Transparenz sind die eingestellten Informationen für alle Mitglieder einsehbar, einschließlich der Kontaktliste. Im Laufe des Jahres will das Büro testen, ob XING ein geeigneter Weg für den Austausch mit den eigenen Interessensgruppen ist (Stakeholdern).


Büro.Ethik
engagement_ ehrenamtlich twittern

Seit Ende November 2013 betreut textkonstrukte | marc fritzler ehrenamtlich den twitter-Account des Verbands der Gründer und Selbständigen (VGSD). Der VGSD will eine Lobby aufbauen für eine Gruppe von Unternehmen, die in Deutschland weder in Politik noch Gesellschaft ein offenes Ohr finden: die Hunderttausenden Einzelunternehmen — ob sie sich Solo-Selbständige oder Freelancer nennen.

Via twitter gibt es Informationen über die Arbeit des Vereins sowie für Selbständige relevante

  • Infos zu neuen Gesetzen, Förderangeboten und Wettbewerben
  • Praxis-Tipps zur selbständigen Arbeit
  • Tool-Tipps mit Hinweisen auf nicht-kommerzielle Arbeitshilfen

Marc Fritzler ist dem VGSD im November 2012 beigetreten — nach langer Suche nach einem solchen Forum; Ende Januar hatte der Verein 350 Mitglieder und 1.100 Community-Teilnehmer. Sein persönliches Anliegen ist es, Nachhaltigkeitsthemen auch unter Einzel- und Kleinstunternehmen populärer zu machen, Nachhaltigkeit dabei nicht nur mit der Öko-Brille gesehen.

freelancer_ europa bewegt

Auch auf europäischer Bühne bewegt sich etwas in Sachen Freelancer: Im Vorfeld der nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament Ende Mai 2014 entsteht gerade die Kampagne zum Aufbau einer European Freelancers Movement. Ihr Initiator ist Joel Dullroy, Journalist in Berlin und Gründungsmitglied des VGSD (siehe oben). Ein zur Unterzeichnung offenes Manifest soll Forderungen der Freischaffenden an die EU-Politik formulieren und im Mai an die EP-Abgeordneten und Mitglieder der Europäischen Kommission übergeben werden. Marc Fritzler unterstützt diese Kampagne durch Informationen und die Vermittlung von Kontakten in Brüssel.

überwachung_ nachhilfe geben

Zahlreiche Aufrufe und Petitionen sind in den vergangenen Monaten gegen die Überwachungsmaßnahmen der längst unheimlichen Dienste (NSA & Co.) im Netz publiziert worden. Drei interessante sind zur Unterzeichnung empfehlenswert:

  • Petition „Journalisten vor Überwachung schützen, Informantenschutz sichern“ (Deutscher Journalisten-Verband)
  • „Internationale Grundsätze für die Anwendung der Menschenrechte in der Kommunikationsüberwachung“ (über 370 Organisationen weltweit)
  • Petition „Die Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter“ (Autoren-Gruppe „Writers Against Mass Surveillance“)

Adressaten der Initiativen sind die gewählten politischen Gremien: Sie haben das Übertreiben der Dienste aufzuklären und diesen Nachhilfe in Sachen Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu geben.

aktionen_ bilanz gezogen

Die Unterzeichnung öffentlicher Aufrufe ist für (m)ein Ein-Kopf-Büro ein Mittel, um sich für gesellschaftliche Zwecke einzusetzen. Die aktuelle Gemeinwohl-Bilanz: In den 12 Jahren 2002-2013 hat Marc Fritzler 253 Anliegen mit seiner Unterschrift unterstützt — weit überwiegend handelte es sich um Online-Petitionen, mitgezählt sind ferner unterschriebene Kodizes sowie beantwortete Online-Umfragen.

Davon betrafen 132 Aktionen (52 %) Themen der nachhaltigen Wirtschaft, 81 (32 %) der (Online-)Informations- und Pressefreiheit und 40 (16 %) dem Projekt Europa. Dem Querschnittsthema Menschenrechte galt ein Drittel aller Aktionen — etwa von Amnesty International, FIAN und der Reporter ohne Grenzen (Tabelle siehe Hyperlink).

Was bedenklich stimmt: Ein Aufruf, der sich gegen einen Menschen richtet (ZDF-Lanze), findet binnen zwei Wochen über 200.000 Unterstützer im Land; unter Petitionen von Menschenrechtsorganisationen (ai, FIAN etc.) für die Freiheit oder Unversehrtheit eines Menschen setzen hingegen nur wenige Tausend Bürger ihren Namen, oft nur ein paar Hundert. Die im Stand by-Modus befindliche Erregung im Netz offenbart auch ver-rückte Wertmaßstäbe.

elektronikschrott_ einfach entsorgen

Für die fachgerechte Entsorgung kleinteiligen Elektro(nik)schrotts nutzt das Büro textkonstrukte | marc fritzler künftig auch die „Electroreturn“-Versandmarken der Deutschen Post. Das Procedere: Auf der Website electroreturn.de das kostenlose Versandetikett herunterladen und dann portofrei die in einen Maxi-Briefumschlag passenden Elektronikteile zum Recycling einsenden (Kooperationspartner ist die ALBA Group). Eine bestechende Idee!

klimaschutz_ moorland betreten

Die mit dem Heizenergiebedarf (Erdgas) verbundenen Kohlendioxid-Emissionen im Geschäftsjahr 2013 hat das Büro jüngst kompensiert: wie im Vorjahr mit einem Zertifikat von atmosfair. Eine neue Öko-Maßnahme ist die Kompensation der CO2-Emissionen, die das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit sich bringt. textkonstrukte investiert dazu in den Moorschutz in Deutschland (Zertifikate von MoorLand) — ein bislang völlig vernachlässigter Ansatz im Klimaschutz.

Alle durch die Arbeit verursachten Kohlendioxid-Emissionen (möglichst CO2-Äquivalente) sollen in jedem Geschäftsjahr auf dem Papier auf Null gestellt werden können (das betrifft Scope 2 und teilweise Scope 3 nach dem GHG Protocol). Bereits seit 2011 arbeitet textkonstrukte mit Öko-Strom.

Ebenfalls neu: Für den überschaubar gewordenen ein- und ausgehenden Postverkehr nutzt das Büro seit November 2013 „FrischLuftPost“-Marken von Evers ReForest, die Einnahmen (6 Ct. pro Marke bzw. Brief) investiert Evers in Erstaufforstungsprojekte in Schleswig-Holstein. Ein vergleichbares Angebot hat die Deutsche Post mit „GoGreen“.


Büro.Kontakt
kommunikation_ mail-adresse gewechselt

Für Projekt-Korrespondenzen hat das Büro seine Mail-Adresse zum Jahresbeginn gewechselt, die Geschäftspartner sind informiert. Die in die Jahre gekommenen Adressen marc-fritzler[at]textkonstrukte und redaktion[at]textkonstrukte werden in Kürze abgestellt. Für Erstkontakte und allgemeine Anfragen an das Büro sei auf die Mail-Adresse auf der Kontaktseite verwiesen.


Der büro.brief #10 erscheint voraussichtlich im März 2014.

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Seiten.Kontexte
Meta.Daten
  • Titel_ büro.brief #09
  • Autor_ Marc Fritzler
  • Version_ 2014-02-12
  • U. R. I. _ textkonstrukte.de/buerobuch/seite_06_09.html
Seiten.Funktionen